Lisa Walls

Die unterschätzte 404-Seite: Der Guide

wie Du sie in WordPress & Divi anlegst

Website

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Du kennst das sicherlich: Du suchst nach etwas oder jemand hat Dir einen Link zu einem augenöffnenden Beitrag geschickt und dann … bist Du im Nirwana.

Du bist auf einer sogenannten 404-Seite gelandet. Vielleicht auch noch auf einer schlecht gestalteten und nichtssagenden 404-Seite.

Wusstest Du, dass sogar richtig viele Online-Besuchende auf einer solchen 404-Seite landen?

Und weißt Du, was noch schlimmer ist? Die meisten Website-Besitzende sind sich gar nicht bewusst, wie viel Potenzial eine 404-Seite hat. Mich anfangs eingeschlossen.

Alle Menschen, die auf Deiner 404-Seite landen, kannst Du für Dich gewinnen und nicht einfach ins Nirwana verschwinden lassen.

Was ist eine 404-Seite?

Eine 404-Seite wird angezeigt, wenn jemand auf Deine Website kommt und hinter dem Slash „/“ eine Endung eingibt, die ins Nichts führt.

Das kann beispielsweise passieren,

  • wenn sich jemand vertippt,
  • oder weil Du eine Seite gelöscht und nicht ersetzt hast,
  • oder weil Du Deine Domainendung geändert hart, aber keine URL-Weiterleitung eingerichtet hast,
  • oder weil jemand Deine Seite verlinkt hat (sehr nice, danke), aber der Link falsch geschrieben ist.

Alles halb so tragisch, kann passieren. Aber!

Deine Website-Besuchenden landen dann also auf einer Seite, die es so unter dieser URL nicht (mehr) gibt. Dann erscheint die 404-Seite.

Warum Du eine eigene 404-Seite brauchst!

Wichtig ist, dass Du generell dafür sorgen solltest, dass keiner Deiner Website-Besuchenden auf Deiner 404-Seite landet (das ist schließlich der 404 FEHLER/ERROR!). Hin und wieder wird es trotzdem vorkommen.

Genau deshalb lohnt es sich, eine gut durchdachte und strategische 404-Seite zu haben.

Du willst sicherlich nicht, dass Deine Besuchenden denken „na großartig, die Seite gibt’s nicht, dann geh ich eben wieder“. Du willst stattdessen, dass Deine Besuchende dennoch auf Deiner Website bleiben und sich etwas anderes anschauen.

Der Guide: So erstellst Du eine gute 404-Seite

Als erstes, erkläre den Menschen auf Deiner 404-Seite kurz, warum sie dort gelandet sind. Meistens steht klassisch „Page not found“, also „Seite nicht gefunden“.

Du kannst das schöner ausdrücken. In Deiner Sprache und Deinem Plauderton.

Im zweiten Schritt solltest Du Deinen Website-Besuchenden die Chance geben, etwas zu machen. Sie sollen Deine Website schließlich nicht verlassen, sondern über die 404-Seite zu anderen Webseiten gelangen.

Beitragstipp: Website, Webseite oder Homepage – was denn jetzt?

No. 1 – Gib einen Anreiz zur Newsletteranmeldung

Website-Besuchende, die auf Deiner 404-Seite gelandet sind, haben mit hoher Wahrscheinlichkeit Interesse an Dir und Deinen Inhalten.
Bevor sie gleich wieder gehen, warum nicht anbieten, ein Teil Deiner Newsletter-Gang zu werden?

Das funktioniert sehr gut, mit einem „Opt-in-Geschenk“, auch häufig „Freebie“ genannt.

Anmeldung E-Mail-Kurs

No. 2 – Verlinke auf aktuelle Inhalte Deiner Website oder Deinem Blog

Überzeugen ist das Stichwort, wenn schon jemand bei Dir gelandet ist. Und das Ganze so schnell wie möglich.

Zum Beispiel mit einer Übersicht an Blogbeiträgen, um zu verdeutlichen, was für augenöffnende Inhalte bei Dir auf sie warten.

No. 3 – Zeig noch mehr Persönlichkeit

Die meisten 404-Seiten sind langweilig und wenig inspirierend geschrieben (wenn es denn eine gibt).

Nutz Deine 404-Seite also gleich, um Dein Branding und Deine Persönlichkeit zu zeigen. Überleg Dir einen lustigen Text oder füg ein schönes Foto von Dir ein.

No. 4 – Sei lustig

Wenn Du Deine 404-Seite persönlich machst, dann nutz ein GIF von Dir selbst, auf dem Du traurig oder fragend schaust. Eine andere Möglichkeit ist, Emojis einzubauen, die Du im Alltag nutzen würdest.

No. 5 – Lass die Leute suchen

Menschen, die bei Dir auf der 404-Seite gelandet sind, haben nach etwas gesucht. Aber nicht gefunden. Binde also ein Suchfeld ein, damit Deine Website-Besuchenden nochmals suchen können, weshalb sie überhaupt zu Dir gekommen sind.

Schreib trotzdem ein paar Sätze dazu, um die Menschen aufzufordern, etwas zu suchen. Ohne Anreiz unternehmen die Wenigsten etwas.

No. 6 – Bitte um einen Hinweis und bedanke Dich

Manchmal bekommst Du es nicht mit, wenn ein Link zu einer Deiner Seiten kaputt ist. Wenn dann jemand auf Deiner 404-Seite gelandet ist, frag ganz direkt nach: Woher bist Du gekommen und dann im Nirwana gelandet?

Das kannst Du einfach per E-Mail oder durch ein Mini-Formular machen, das Du auf Deiner 404-Seite einbindest. Richte ein Auto-Reply ein oder bedank Dich persönlich beim Absender.

Das solltest Du nicht tun

Nichts tun

Viele, sehr viele Website-Besitzende belassen es einfach bei den Voreinstellungen der 404-Seite. Ich denk, wir sind uns nach diesem Blogbeitrag einig: Ändere Deine 404-Seite.

Das hat Vorteile für Dein Branding, aber auch, dass Du sicherstellst, dass die Leute nicht gleich wieder verschwinden. Es ist immerhin ein gewisser Aufwand, Menschen auf Deine Website zu bringen.

 

Nicht automatisch weiterleiten

Richte keine automatische Weiterleitung auf andere Seiten ein. Google sieht diese anderen Seiten möglicherweise als „Fehlerseite“ an und stuft diese entsprechend runter.

Wie Du eine 404-Seite in WordPress erstellst

Du weißt inzwischen, dass WordPress mit einem Theme und Plugins funktioniert.

Warte, nein?
Dann lies mal hier: Warum WordPress auch Dein Lieblingstool für Websites sein sollte

Um in WordPress eine 404-Seite zu erstellen, gibt’s eine Vielzahl an Plugins.

Beispiele für 404-Seiten-Plugins

 

Eine Alternative zu Plugins ist, einen Code im Stammverzeichnis Deiner WordPress-Installation einzufügen. Das empfiehlt sich allerdings nur, wenn Du Dich gut mit PHP auskennst.

Meine 404-Seite mit DIVI gestaltest

404-Seite von Lisa Walls

So legst Du Deine 404-Seite in Divi an

WordPress ist mein Lieblingstool – in Kombination mit DIVI.

Mit dem Divi Theme kannst Du Deine 404-Seite schnell und einfach ohne Code oder zusätzliches Plugin erstellen. Und jederzeit anpassen.

 

Und so geht’s:

1.

Im WordPress-Dashboard gehst Du links unten auf „Divi“.
Von dort weiter auf „Theme Builder“.

2.

Im Theme Builder kannst Du verschiedene Vorlagen erstellen.
Klick auf die Box „Neue Vorlage hinzufügen“.

3.

Im Drop-Down-Menü, das sich öffnet, kannst Du ganz unten „404-Seite“ auswählen.

4.

Die neue Vorlagen-Box bietet Dir jetzt mehrere Möglichkeiten.
Klick auf „Benutzerdefinierten Körper“, um den Inhalt Deiner 404-Seite zu bearbeiten.

5.

Wenn Deine 404-Seite fertig ist, speicherst Du diese wie andere Divi-Seiten auch.
Klick dann auf das kleine X rechts oben in der lila Leiste.
Dach kommst Du zurück zum Theme Builder.
Dort speicherst Du Deine Änderungen über den hellgrünen Button links oben.

Bottom Line: Eine gute 404-Seite lohnt sich!

Selbst wenn Du regelmäßig Deine Links prüfst, kann es dennoch sein, dass jemand Externes eine Verlinkung zu Deiner Seite falsch einbindet. Oder jemand vertippt sich.

Der riesige Vorteil einer individuellen 404-Seite ist:

  • sie ist benutzerfreundlich,
  • sie senkt die Absprungrate,
  • sie hilft Deinen Website-Besuchenden, das Gewünschte doch zu finden.

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Falls Du Dir die Zeit nehmen möchtest und kannst, das Know-How zu erlernen, aber grade keine mehrere Hundert Euro für einen Designer hast, meld Dich zum 5-tägigen E-Mail-Kurs an.

Dort lernst Du nicht nur, wie Du Deine Website strategisch aufbaust, sondern auch, wie Du technisch an die ersten Schritte rangehst.

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